|
|
|
| 1.5 |
Chininsulfat entkrampft den schmerzenden Muskel |
| |
Gleichgültig, was Muskelkrämpfe auslöst – eine Therapie soll am Ort des Geschehens ansetzen, an den Verbindungsstellen zwischen Nerven und Muskelfasern. Denn dort entstehen die Krämpfe.
Genau an dieser Stelle setzt die Wirkung der Natursubstanz Chinin ein. Sie wird aus der Rinde des Chinarindenbaumes (Cinchona pubescens) gewonnen. Chinin ist schon seit Jahrhunderten bekannt und wurde zunächst als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Später erkannte man, dass von der Substanz auch eine ausgeprägt krampflösende (relaxierende) Wirkung ausgeht, die man sich bis heute zu Nutze macht. Die Wirkung des Chinins auf Muskeln und Nerven ermöglicht somit die Behandlung von Muskelkrämpfen und -schmerzen, so dass selbst schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen gezielt begegnet werden kann. |
|
|
|