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Schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe |
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Nächtliche Wadenkrämpfe sind äußerst schmerzhaft und sehr weit verbreitet. Fast jeder Zweite in Deutschland ist davon betroffen. Die meisten Menschen nehmen diese Beschwerden jedoch einfach so hin, trotz Einschränkung der damit verbundenen Lebensqualität. Denn wer nachts nicht mehr richtig durchschlafen kann, fühlt sich am nächsten Tag schlapp und unausgeglichen. Es gibt wirksame Mittel, die lästigen und schmerzenden Beschwerden gezielt zu lösen oder ihnen vorzubeugen.
Wie Muskelkrämpfe entstehen Unsere Muskeln setzen sich aus einer Vielzahl einzelner Muskelfasern zusammen, an denen feine Nerven münden. Wollen wir einen Muskel bewegen, schickt das Gehirn über diese Nerven Impulse, die den Muskel zur Bewegung anregen. Ein Muskelkrampf entsteht, wenn plötzlich ein unwillkürlicher Nervenreiz einen Muskel zum Zusammenziehen anregt. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen sind die Schmerzen besonders stark, da sich hier die Muskeln überraschend, blitzschnell und heftig zusammenziehen.
Mögliche Ursachen von Muskelkrämpfen Die Muskelkrämpfe selbst sind keine Erkrankung, sondern eine Begleiterscheinung von anderen körperlichen Disbalancen oder Krankheiten. Häufig stehen Stoffwechselerkrankungen oder Durchblutungsstörungen dahinter. Aber auch übermäßiger Genuss von Kaffee, Alkohol oder Nikotin, ein Mangel an bestimmten Mineralstoffen, verordnete Medikamente sowie Überanstrengung oder Übermüdung können Muskelkrämpfe hervorrufen. Bei etwa einem Viertel der Krämpfe lassen sich keine klaren Ursachen feststellen. Treten Muskelkrämpfe vermehrt auf, sollte man sie als Warnsignal beachten und die Ursache ärztlich abklären lassen.
Schnelle Hilfe bei nächtlichem Wadenkrampf Zeigen sich erste Anzeichen eines nächtlichen Wadenkrampfes – meist ein schmerzender Punkt, der sich rasch auf den ganzen Muskel ausbreitet – sollte man schnell reagieren. Hilfreich sind vier Maßnahmen, die sich gut als die „4 B“ merken lassen:
- Beugen: Wer gerade steht, sollte sich nach unten beugen, die Zehen umfassen und den Oberkörper zum Schienbein hin ziehen.
- Bewegen: Tritt der Krampf im Liegen ein, hilft rasches Aufstehen und Umhergehen.
- Bearbeiten: Manchmal löst auch eine Massage den Muskelkrampf.
- Brausen: Durchblutungsfördernde Wechselduschen (warm-kalt) können den Krampf ebenfalls lindern.
Chininsulfat entkrampft den schmerzenden Muskel Der Naturstoff Chinin (in der pharmazeutischen Zubereitung als Chininsulfat) setzt genau am Ort des Entstehens an – an den Verbindungsstellen zwischen Nerven und Muskelfasern. Chinin stammt aus der Rinde des Chinarindenbaumes Cinchona pubescens; Chinarinde ist seit Jahrhunderten als Naturheilmittel bekannt. Heutzutage nutzt man seine ausgeprägte krampflösende Wirkung. Chinin wirkt auf die Muskeln krampflösend und dadurch schmerzlindernd - vorbeugend sowie im Akutfall. Der Naturstoff Chinin ist als Chininsulfat in Limptar® N enthalten. Limptar® N ermöglicht eine gezielte Behandlung von schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen, indem die Muskelkrämpfe nachhaltig gelöst, der Schmerz spürbar genommen und die Häufigkeit und Schmerzintensität deutlich reduziert werden.
Vorbeugung von Muskelkrämpfen Sind die Muskelkrämpfe nicht auf Erkrankungen zurückzuführen, ist eine Änderung der Lebensgewohnheiten oft eine hilfreiche Vorsorge. Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Nikotin können beispielsweise Muskelkrämpfe auslösen. Sie sollten daher nur in geringen Mengen genossen werden.
Ferner können Fehlhaltungen sowie physische oder psychische Überlastungen zu Muskelreaktionen führen und dadurch Verspannungen und Schmerzen auslösen. Achten Sie daher auf eine aufrechte Körperhaltung und regelmäßige Entspannung.
Mit Hilfe einer untergelegten Knierolle kann man nachts schmerzhaften Wadenkrämpfen vorbeugen. Auch durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Wechselduschen und Sport schützen vor Krämpfen, da sie die Muskeldurchblutung verbessern und die Muskelfunktionen unterstützen. |
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