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1.2 Muskelkrämpfe und -schmerzen haben oft die gleiche Ursache
  Jeder Muskel besteht aus einer Vielzahl von Muskelfasern, die mit feinen Nerven verbunden sind. Über diese Nerven schickt das Gehirn bei einer willkürlichen Muskelbewegung einen Reiz, der die Muskelfasern zur Kontraktion (Zusammenziehen) anregt. Die gemeinsame Kontraktion dieser Fasern bemerken wir dann als die gewünschte Anspannung des gesamten Muskels. Bei einem Krampf tritt jedoch ein unwillkürlicher Nervenreiz auf, den der Muskel zunächst teilweise und dann ganz mit äußerst schmerzhaftem Zusammenziehen beantwortet. So kommen Muskelkrämpfe in den Beinen häufig auch beim Fibromyalgie-Syndrom (chronische Muskelschmerzen) vor. Besonders intensiv sind die Schmerzen bei nächtlichen Wadenkrämpfen, wenn sich die Muskeln schlagartig, unwillkürlich und besonders heftig zusammenziehen. Bei einem Wadenkrampf sollte man direkt versuchen, ihn durch gymnastische Maßnahmen zu lösen, oder dem Krampf mit geeigneten Mitteln (Limptar® N) rechtzeitig entgegenzuwirken.
 
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