| Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen sind keine Krankheit an sich, sondern viel mehr ein Symptom. Etwa ein Viertel der Beschwerden tritt ohne erkennbaren Grund auf. Sie werden jedoch oft durch Krankheiten an Nerven oder Muskel (z.B. Orthopädische Ursachen wie Fußfehlstellung), durch Stoffwechselstörungen (wie z. B. Diabetes) und auch durch mangelnde Durchblutung ausgelöst. Aber auch der Genuss von zuviel Tabak und Alkohol, die Einnahme bestimmter Medikamente sowie Überanstrengungen, Übermüdung und Mineralienmangel können Muskelkrämpfe auslösen.

Auch bei Schwangeren treten oft Muskelkrämpfe auf. Der Grund liegt hier an dem veränderten Hormonhaushalt, durch den sich der Mineralstoff - und Wasserhaushalt verändert. Hier hilft größtenteils die Einnahme von Magnesiumpräparten. In der Schwangerschaft und Stillzeiten darf Limptar N nicht eingenommen werden. Bei stärkeren und lang anhaltenden Krämpfen in der Schwangerschaft sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen. Mit zunehmendem Alter nehmen die Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen leider zu. Hier liegt die Ursache unter anderem daran, dass im Alter die reibungslose Nervenfunktion nachlässt und der Muskel falsche Signale empfängt. Zudem trinken ältere Menschen häufig zu wenig, was zu einem geringeren Elektrolyt- und Mineralstoff-Gehalt oder Konzentration führen kann. Oft sind es bei den älteren Menschen auch die bereits oben genannten Gründe wie Durchblutungsstörungen oder Medikamentöse Nebenwirkungen, die die Muskelkrämpfe auslösen.
Wenn Sie häufiger unter Muskelkrämpfen und -schmerzen leiden, sollten Sie dies als Warnsignal Ihres Körpers ansehen. Gehen Sie also rechtzeitig zum Arzt und lassen Sie untersuchen, ob dahinter nicht eine ernstzunehmende Erkrankung steckt. |