| Jeder Muskel besteht aus einer Vielzahl von Muskelfasern, die mit feinen Nerven verbunden sind. Über diese Nerven schickt das Gehirn bei einer willkürlichen Muskelbewegung einen Reiz, der die Muskelfasern zur Kontraktion (Zusammenziehen) anregt. Die gemeinsame Kontraktion dieser Fasern bemerken wir dann als die gewünschte Anspannung des gesamten Muskels. Bei einem Krampf tritt jedoch ein unwillkürlicher Nervenreiz auf, den der Muskel zunächst teilweise und dann ganz mit äußerst schmerzhaftem Zusammenziehen beantwortet. Die Krämpfe können akut sein, aber auch chronisch werden.
Die verschiedenen Ursachen können zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Ungleichgewicht zwischen den erregenden und hemmenden Signalen an den Nervenzellen, die die Muskelkontraktion steuern, führen. Daraus kann ein unwillkürlicher Nervenreiz enstehen, worauf der Muskel mit einem starken, schmerzhaften Krampf reagiert. Wenn die Grundursache (z.B. Erkrankung etc.) nicht behoben wird, können die Krämpfe chronifizieren.Bei einem Krampf tritt jedoch ein unwillkürlicher Nervenreiz auf, den der Muskel zunächst teilweise und dann ganz mit äußerst schmerzhaftem Zusammenziehen beantwortet. Die Krämpfe können akut sein, aber auch chronisch werden. So kommen Muskelkrämpfe in den Beinen häufig z. B. auch beim Fibromyalgie-Syndrom (chronische Muskelschmerzen) oder bei unruhigen Beinen vor. Besonders intensiv aber sind die Schmerzen bei nächtlichen Wadenkrämpfen, wenn sich die Muskeln schlagartig, unwillkürlich und besonders heftig zusammenziehen. |