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Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe - insbesondere bei/durch Wadenkrämpfe |
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Fast jeder Zweite in Deutschland kennt das Problem von Muskelschmerzen und -krämpfen, allein unter Wadenkrämpfen leiden etwa 40 % der Bevölkerung. Die meisten Menschen kennen dies in Form eines feinen, nicht kontrollierbaren, allerdings auch nicht weiter beeinträchtigenden "Muskelzuckens" in den Waden. Hierbei handelt es sich bereits um kleine Muskelkrämpfe, die, wenn viele Muskelfasern auf einmal betroffen sind, sich zu einem "echten", d.h. starken und sehr schmerzhaften Krampf weiterentwickeln können. Als ein Mittel der Wahl bei den besonders häufig auftretenden Wadenkrämpfen hat sich Chinin, ein aus der Rinde des mittelamerikanischen Cinchona-Baumes gewonnener Wirkstoff, erwiesen. Dieser Wirkstoff findet aufgrund moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse in Form von Chininsulfat bevorzugt zur Therapie von nächtlichen Muskelkrämpfen Verwendung. Aufgrund seiner besonderen Wirksamkeit reichen hier bereits sehr niedrige Dosierungen aus, um Muskelkrämpfen und schmerzhaften Verspannungen effektiv vorzubeugen bzw. diese zu behandeln. Die Verträglichkeit von Chinin bzw. seiner pharmazeutischen Zubereitung als Chininsulfat ist entsprechend gut, was dazu geführt hat, dass man Filmtabletten (Limptar® N) auch ohne Rezept als Selbstmedikation in der Apotheke erhalten kann.
Zwei Erste-Hilfe-Tipps bei Wadenkrämpfen:
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Rasch hinsetzen, das betroffene Bein ausstrecken und mit den Fingern aktiv die Zehen zu sich ziehen.
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Ist ein Helfer zur Stelle: Hinsetzen, Bein ausstrecken und von der Hilfsperson den Fuß nach oben drücken lassen. | |
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