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Schluss mit dem Krampf! Muskelkrämpfe lösen und vorbeugen |
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Plötzlich auftretende Muskelkrämpfe kennt fast jeder Erwachsene, besonders schmerzhaft sind nächtliche Wadenkrämpfe. Wer häufiger darunter leidet, sollte den Ursachen auf den Grund gehen, denn Muskelkrämpfe können auch Warnsignale des Körpers sein. Viele Betroffene nehmen die Muskelkrämpfe jedoch einfach hin, ohne den Arzt oder Apotheker zu fragen – dabei gibt es wirksame Mittel gegen diese schmerzhaften Beschwerden.
Spontaner Reiz: Wie Muskelkrämpfe entstehen
Jeder Muskel besteht aus einer Vielzahl von Muskelfasern, an denen feine Nerven enden. Über diese Nerven schickt das Gehirn bei einer willkürlichen Muskelbewegung einen Reiz, der die Muskelfasern zur Kontraktion (Zusammenziehen) anregt. Die gemeinsame Kontraktion dieser Fasern bemerken wir dann als die gewünschte Anspannung des gesamten Muskels. Bei einem Krampf tritt jedoch ein unwillkürlicher Nervenreiz auf, den der Muskel zunächst teilweise und dann ganz mit äußerst schmerzhaftem Zusammenziehen beantwortet.
Muskelkrämpfe und ihre Ursachen
Etwa ein viertel der äußerst schmerzhaften Verspannungen tritt ohne erkennbaren Grund auf. Wer häufig unter Muskelkrämpfen leidet, sollte mit ärztlicher Hilfe die auslösenden Ursachen herausfinden.
Gründe für Wadenkrämpfe können unter anderem sein:
- Krankheiten der Muskulatur, des Nervensystems oder des Stoffwechsels (Diabetes), sowie Durchblutungsstörungen
- Ernährungsfehler wie Mineralstoffmangel, zu viel Alkohol, Kaffee oder Nikotin
- Bestimmte Medikamente
- Physische oder psychische Überlastung, Fehlhaltungen
Schnelle Hilfe bei Muskelkrämpfen
Einen akuten Muskelkrampf kann man durch leichte Bewegung, gymnastische Übungen sowie Massieren des betroffenen Muskels lockern und lösen. Am besten bereits bei den ersten Anzeichen an die vier „B“ denken: Beugen, Bewegen, Bearbeiten (Massieren) und Brausen (kalt/warme Wechseldusche).
Zwei Erste-Hilfe-Tipps bei Wadenkrämpfen:
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Rasch hinsetzen, das betroffene Bein ausstrecken und mit den Fingern aktiv die Zehen zu sich ziehen.
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Ist ein Helfer zur Stelle: Hinsetzen, Bein ausstrecken und von der Hilfsperson den Fuß nach oben drücken lassen. |
Chininsulfat entkrampft den schmerzenden Muskel
Ein Mittel der Wahl, um den lästigen Krämpfen entgegenzuwirken, ist die seit Jahrhunderten bekannte Natursubstanz Chinin (pharmazeutisch zubereitet als Chininsulfat), welche aus der Rinde des Chinarindenbaumes (Gattung Cinchona) gewonnen wird. Chininsulfat wirkt direkt am Muskel, an den Verbindungsstellen zwischen Nerven und Muskelfasern, ohne die Muskelfunktion zu beeinträchtigen, löst dort den Krampf und nimmt so schnell den Schmerz.
Chininsulfat (in Limptar® N) eignet sich daher besonders gut zur akuten Behandlung wie auch zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen.
Tipps zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen
Wer öfter an nicht krankheitsbedingten Muskelkrämpfen leidet, kann diesen über Änderungen der Lebensführung erfolgreich vorbeugen:
- Sowohl körperliche wie auch psychische Überlastung können Muskelkrämpfe begünstigen. Vermeiden Sie Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und Überlastungen des Körpers. Sorgen Sie zudem regelmäßig für Entspannung und Ausgleich.
- Alle Maßnahmen, die die Durchblutung fördern und die Muskulatur stärken, können bei Muskelkrämpfen Abhilfe schaffen. Geeignet sind zum Beispiel Bewegung, Gymnastik, Wechselbäder und Massagen.
Gute gymnastische Übungen zur Vorbeugung von Krämpfen finden Sie hier:
- Reduzieren Sie den Genuss von Kaffee, Alkohol und Nikotin.
- Eher selten sind Muskelkrämpfe auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen. Eine ausgewogene Ernährung ist dennoch eine wichtige Basis, um den Körper im Gleichgewicht zu halten.
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